Scrum hat eine Richtung!

Schnellstart Scrum


Normalerweise, wenn ich Menschen Scrum erkläre, dann baue ich langsam diese Zeichung am Flipchart (oder Whiteboard) auf. Stück für Stück entsteht so das komplette Bild von Scrum. Ich nutze die Visualisierung ebenso um auf Lücken in der Implementierung von Scrum in der Firma hinzuweisen.

Ich fange an mit dem Product Owner, dessen Idee für ein Product Goal und die Verfeinerung (Refinement) mit dem Team, bis es so weit ausgereift ist, dass daraus ein Sprintgoal werden kann. Das Sprintgoal ist ein Schritt auf dem Weg zum Productgoal. Das Productgoal ist ein Schritt zur Productvision.

Das Sprintgoal wird gemeisam festgelegt und es werden zugehörige Items in den Sprint gezogen. Das heißt aber nicht, dass alle diese Dinge im Sprint erledigt sein müssen - Es sind zu diesem Zeitpunkt bekannte Aufgaben auf dem Weg zum Sprintziel hin. Es können während des Sprints neue Aufgaben hinzukommen - oder auch wegfallen.

Nun wird jeden Tag im Daily darüber gesprochen, wie der Weg zum Sprintgoal aussieht. Passt noch alles? Gibt es Hürden? Sind neue Fakten und Tatsachen aufgetaucht, wie zum Beispiel Störungen oder Bugs?

Im Review (das wichtigeste Meeting) besprechen der Product Owner (eventuell auch die Stakeholder und hoffentlich die Endnutzer) das potenziell releasebare Teilstück. Dort werden vielleicht Verbesserungen festgestellt, die im nächsten Sprint erledigt werden können.

Zum Schluß male ich die große Sprechblase um den gesamten Prozess und sage: "In der Retro wird besprochen, wo es hakte, was gut lief, was insgesamt am Prozess verbessert werden kann."